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Les 20 ans du SCAP

in Actualités ALO/Luxembourg
Le SCAP fête ses 20 ans et invite à sa "fête du mouvement"! En savoir plus
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Ralli

in Actualités CPLOL/Europe
RALLI: Une campagneYouTube de sensibilisation aux troubles spécifiques du langage (TSL) RALLI (Raising Awareness of Language Learning Impairments) est une… En savoir plus
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6 mars 2013: Journée de l'orthophonie

in Actualités ALO/Luxembourg
Thème 2013: Le développement du langage oral de 0 à 3 ans et la prévention des troubles précoces du langage La « Journée européenne de l’orthophonie » sera… En savoir plus
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6. März 2013: Europäischer Tag der Orthophonie

in Actualités ALO/Luxembourg
Thema 2013: Sprachentwicklung im Alter von 0 bis 3 Jahren und Vorbeugung bei frühen Sprachentwicklungsstörungen Der „Europäische Tag der Orthophonie“ wird am… En savoir plus
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25-29/08/13: 29e Congrès de l'IALP

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"Where practice meets science" Le 29e congrès de l'IALP se tiendra à Turin du 25 au 29 août 2013. Cliquez ici pour en savoir plus. En savoir plus

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Ralli

RALLI: Une campagneYouTube de sensibilisation aux troubles spécifiques du langage (TSL)

RALLI (Raising Awareness of Language Learning Impairments) est une campagne YouTube mise en place par un groupe d’experts du domaine de des troubles spécifiques du langage et une clinicienne logopédiste/orthophoniste. Nous avons été très heureux d’apprendre que la journée européenne de la logopédie/orthophonie avait pour thème les troubles spécifiques du langage(TSL) et aimerions en profiter pour vous parler un peu plus de notre campagne et vous inviter à vous impliquer aussi.

Les TSL touchent environ 3% des enfants, apparaissent aussi fréquemment que la dyslexie et plus que l’autisme, et pourtant, dans le Royaume de Grande Bretagne, peu de gens en ont déjà entendu parler. Les troubles du langage peuvent avoir des répercutions significatives sur la vie d’un enfant et ne sont pas toujours détectés.

En mai 2012, nous avons mis en place une chaine sur YouTube et avons maintenant plus de 20 clips vidéo  au sujet des TSL pour les parents, les professionnels et les enfants eux-mêmes en anglais. Nos films sont fait sur les thèmes : “ qu’est-ce qu’un TSL?”, ”quels sont les signes du TSL ? ”, ”aider votre enfant”  et  ”c’est OK de demander de l’aide”.  Nous avons aussi des films où nos experts expliquent quelques aspects des évidences dans la recherche sur le sujet et qui ont à voir avec ” quelle est l’émergence des TSL ? ”, ” quelles sont les causes des TSL ?”

En janvier de cette année, notre chaine a été visitée 43,000 fois et l’intérêt international est grand ! Nous avons des traductions du film  ”qu’est-ce que les TSL? ” dans plusieurs langues (Espagnol, Français, Allemand, Italien, Portugais, Néerlandais, Cantonais, Chinois) et espérons pourvoir créer des versions sous-titrées des clips vidéos les plus populaires.

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6. März 2013: Europäischer Tag der Orthophonie

Thema 2013:

Sprachentwicklung im Alter von 0 bis 3 Jahren und Vorbeugung bei frühen Sprachentwicklungsstörungen

Der „Europäische Tag der Orthophonie“ wird am 6. März 2013 zum neunten Mal begangen. Ins Leben gerufen hat ihn der Europäische Dachverband der Nationalen Logopädenverbände, das „Comité Permanent de Liaison des Orthophonistes-Logopèdes de l'Union Européenne“ (CPLOL). Dem CPLOL gehören 33 Verbände aus 30 europäischen Ländern an. Die „Association Luxembourgeoise des Orthophonistes“ (ALO), in der 86% der Orthophonisten in Luxemburg organisiert sind, ist Mitglied des CPLOL.

Das diesjährige Thema ermöglicht es uns Orthophonisten, einen Beitrag zur Aufklärung über die zahlreichen Aspekte der kindlichen Sprachentwicklung sowie deren Störungen zu leisten. Die Sprachentwicklung scheint einfach und ohne grossen Einfluss des Umfeldes zu sein, sie verläuft jedoch nicht bei allen Kindern gleich. Einige von ihnen brauchen etwas mehr Unterstützung von ihrem Umfeld und jedes Kind hat seinen eigenen, mehrjährigen Lernrhythmus.

Die Sprachentwicklung beginnt mit der Geburt. Das Kind reagiert auf Interaktionen der Eltern, die ihr Kind stimulieren und auf sein Lallen reagieren. Im Alter zwischen 9 und 12 Monaten beginnt Ihr Kleinkind die ersten Wörter zu verstehen, wie das „Nein“ der Eltern. Es verständigt sich mit Gesten.

Ab dem 12. Monat versteht Ihr Kind Anweisungen aus dem Alltag, die mit Gesten untermalt sind (z.B.: „Zieh deine Schuhe an“ und „Nimm deine Jacke“). Es beginnt die ersten Wörter zu benutzen, es interessiert sich immer mehr für die Benennung der Sachen und reagiert auf seinen Namen.

Mit 18 Monaten versteht Ihr Kind kleine und einfache Sätze immer besser, sein Wortschatz wächst rapide.

Ab dem 24. Monat versteht es einfache Anweisungen, wie „Zeig mir deine Augen, …, deinen Mund“. Ihr Kind benutzt seinen Vornamen und fängt an einfache Sätze bestehend aus zwei und drei Wörtern zu bilden.

Im Alter von 30 Monaten versteht Ihr Kind komplexe Anweisungen („Gib Papa den Ball“). Es versteht nicht nur Substantive, sondern auch einfache Verben, wie essen, schlafen, weinen. Es beginnt mit Sätzen aus drei bis vier Wörtern und stellt Fragen („was?“ und „wer?“).

Ihr Kind versteht Geschichten mit ungefähr 3 Jahren und fängt an, richtige und kompliziertere Sätze zu bilden. Es gebraucht das Pronomen „ich“ und stellt Fragen wie „was, wer und wo?“. Ab jetzt kann es die meisten Laute seiner Muttersprache korrekt bilden.

Ihr Kind muss also mehrere Fähigkeiten gleichzeitig erlernen: Wörter zu verstehen und zu benutzen, sie deutlich auszusprechen und in einem korrekten Satz richtig zu kombinieren.

Bei einer gestörten Sprachentwicklung können Schwierigkeiten in einem oder mehreren dieser Bereiche auftreten. In einigen Fällen kann diese Sprachentwicklungsstörung mit einer oder mehreren Schwierigkeiten oder Störungen in verschiedenen Gebieten zusammenhängen, wie die Aufmerksamkeit und die Konzentration, die Motorik, die Intelligenz oder die Wahrnehmung, das Gehör, usw. Manchmal findet man diese Störungen als Symptome in einem Krankheitsbild. Um jenen Kindern wirkungsvoll helfen zu können, schlagen Spezialisten verschiedene multi-professionnelle Tests vor.

Ein Faktor, der auch eine Rolle in der Sprachentwicklung spielen kann, ist die Mehrsprachigkeit. Da die Bevölkerung in Luxemburg in 2012 aus ungefähr 43,8% Ausländern besteht (Quelle: Statec), wächst eine Mehrzahl der Kinder von Geburt an in einem mehrsprachigen Umfeld auf. Tatsache ist, dass die mehrsprachig aufwachsenden Kinder nicht mehr Sprachentwicklungsschwierigkeiten aufweisen als Kinder die mit nur einer Muttersprache aufwachsen. Jedoch kann ihre Sprachentwicklung vorübergehend leicht verzögert sein. Diese Unterschiede in der Entwicklung können aber von den meisten Kindern schnell wieder eingenommen werden.

Obwohl Kleinkinder leichter mehrere Sprachen erlernen, gibt es Kinder, die sich damit schwer tun, sie gleichzeitig zu erlernen. Das Wichtigste ist, die verschiedenen Sprachen zu Hause gut zu trennen und, wenn möglich, die Anzahl der Sprachen so gering wie möglich zu halten, bis das Kind eine solide Basis aufweist.

Hier noch ein paar Ratschläge, die Ihnen helfen können Ihr Kind in seiner Sprachentwicklung aufs Beste zu unterstützen:

  • ŸSprechen Sie in Ihrer Muttersprache, also in der Sprache, die Sie am besten beherrschen. Wenn beide Eltern verschiedene Sprachen sprechen, soll jeder seine Sprache benutzen.
  • Schauen Sie Ihr Kind an, wenn Sie mit ihm sprechen, vorzugsweise auf seiner Augenhöhe. Sprechen Sie langsam und deutlich. Sprechen Sie in ganzen und korrekten Sätzen.
  • Stimulieren Sie die Lust am Kommunizieren, am Sich-Mitteilen. Benutzen Sie eine melodiereiche und fröhliche Sprechweise, lächeln Sie um das Interesse Ihres Kindes aufrecht zu erhalten.
  • Geben Sie Ihrem Kind Zeit sich auszudrücken. Das was Ihr Kind ihnen erzählt, ist von Bedeutung, nicht wie es es erzählt. Es ist wichtig, das Sie Ihrem Kind zeigen, dass Sie es verstanden haben, trotz der Fehler, die es eventuell gemacht hat.
  • Wiederholen Sie die Wörter und Sätze richtig, die Ihr Kind falsch gesagt hat. Hiermit erlauben Sie Ihrem Kind aus seinen Fehlern zu lernen und die richtige Sprechweise zu erlernen.
  • Das Sprechen lernt sich am einfachsten in den Alltagssituationen. In dieser Weise kann Ihr Kind die Welt mit allen Sinnen erfahren. Bilden Sie „Sprechmomente“: zum Beispiel gemeinsames Spielen, „So-als-ob“ Spiele, wenn Sie gemeinsam Bilderbücher anschauen, wenn Sie kochen, den Tisch decken, baden, wenn Sie Ihr Kind anziehen, usw.
  • Um Sätze bauen zu können, braucht ein Kind nicht nur Substantive (wie Tasse, Bett), sondern auch Verben (wie „trinken“, „schlafen“) oder Adjektive (wie „voll“, „warm“). Erklären Sie wozu man die Dinge braucht, wie sie sind, wie sie funktionieren, usw.
  • Unterstützen Sie die Sprache mit rhythmischen Aktivitäten, wie Singen (auch mit Gesten unterstützt), Reimspiele, Fingerspiele.
  • Ermöglichen Sie Ihrem Kind den Kontakt mit gleichaltrigen Kindern.

Tatsachen:

  • Ein schlechtes Benehmen muss nicht immer schlechte Erziehung sein. Manchmal können bei Kleinkindern Schwierigkeiten des Sprachverständnisses oder des Sprachgebrauchs die Ursache sein.
  • Wenn ein Kind Probleme hat richtig zuzuhören oder Konzentrationsschwierigkeiten hat, kann auch ein Problem im Sprachverständnis dahinter stecken.
  • Bei einem dreijährigen Kind kann man noch keine Dysphasie, Dyslexie oder Dysorthographie diagnostizieren.
  • Eine Spachverzögerung, die von einem Logopäden diagnostiziert wird, kann, mit dem Einverständnis der Eltern, auch bereits vor dem vierten Lebensjahr therapiert werden.
  • Unsere Kinder verstehen uns nicht einfacher oder besser wenn wir in einer kindlichen Sprache mit ihnen sprechen. Sie sollen von Anfang an die „richtige“ Sprache lernen.
  • Häufige Mittelohrentzündungen können eine wichtige Rolle in der Verzögerung der Sprachentwicklung spielen, wobei die Aussprache am ehesten betroffen ist.
  • Der Fernseher ersetzt nicht das Gespräch zwischen dem Umfeld und dem Kind, sondern spielt eine passive Rolle, da er weder antworten noch auf die verbalen Äusserungen Ihres Kindes eingehen kann.
  • Ein Kind das häufig mit dem Schnuller im Mund spricht, entwickelt sehr oft Schwierigkeiten bei der Aussprache. Versuchen Sie, die Verwendung des Schnullers auf die Schlafenszeiten zu begrenzen.

Wenn Sie Fragen oder Zweifel an der korrekten Sprachentwicklung Ihres Kindes haben, können Sie sich entweder an einen freiberuflichen Orthophonisten oder an ein in der Kinderentwicklung spezialisiertes Zentrum (SRP, SIPO, SAP) wenden, um eine entsprechende Einschätzung anzufragen.

Bitte besuchen Sie ebenfalls unsere unsere Infomaterial-Seite, wo Sie Faltblätter zum Thema Sprachentwicklung downloaden können.

 

Zusammenfassung in Tabellenform:

Alter

Normale Entwicklung

Wann um Rat fragen ?

Geburt bis 12 Monate

Versteht die ersten Wörter, „nein“

Lallen, Gestik

Reagiert nicht auf Geräusche

12 Monate

Versteht Anweisungen mit Gestik

Sagt die ersten Wörter „Papa, Mama“ und reagiert auf seinen Namen

Versucht nicht, mittels Blick mit ihnen in Verbindung zu treten

18 Monate

Versteht einfache und kurze Sätze

Der Wortschatz wird reicher

Wenn die Fortschritte plötzlich ausbleiben.

Oder wenn die Sprache zurück geht anstatt sich weiter zu entwickeln

24 Monate

Versteht einfache Anweisungen

Sagt seinen Vornamen

Macht 2- bis 3-Wort-Sätze

Stellt die Frage „was?“

Versteht Sie nicht richtig, fragt oft nach

30 Monate

Versteht kompliziertere Anweisungen und Verben

Macht 2- bis 4-Wort-Sätze

Stellt die Fragen „was?“ und „wer?“

Setzt noch keine 2 Wörter zusammen

Sein Wortschatz besteht aus schwer verständlichen Wörtern

36 Monate

Versteht Geschichten

Bildet korrekte und komplette Sätze

Stellt die Frage „wo?“

Gebraucht das Pronomen „ich“

Beherrscht die Mehrzahl der Laute

Wenn es keine Sätze baut

Die Sprache ist nur schwer verständlich

Benutzt nur sehr wenige Verben

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25-29/08/13: 29e Congrès de l'IALP

"Where practice meets science"

Le 29e congrès de l'IALP se tiendra à Turin du 25 au 29 août 2013.

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